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SQmag Interview mit Stephan Goericke

In der schnelllebigen Technologiewelt ist es keine Kleinigkeit, zwei Jahrzehnte lang an der Spitze zu bleiben. In diesem Jahr feiert das International Software Quality Institute (iSQI) sein 20-jähriges Bestehen – ein wichtiger Meilenstein im Bereich der Software-Qualitätssicherung. Zu diesem besonderen Anlass sprachen wir mit Stephan Goericke, CEO von iSQI, um auf die bemerkenswerte Reise der Organisation, ihre globale Wirkung und die Zukunft für Fachleute im Bereich Softwarequalität zurückzublicken.

Zwei Jahrzehnte Exzellenz: Die Meilensteine, die iSQI geprägt haben

In den letzten 20 Jahren hat sich die globale Arbeitslandschaft dramatisch verändert. iSQI hat diese Veränderungen nicht nur miterlebt, sondern aktiv zur Gestaltung der Branche beigetragen. Laut Stephan Goericke lässt sich die Reise von iSQI in vier Schlüsselentwicklungsphasen unterteilen:

  • Phase 1: Stabilisierung & Produktfokus – In den Anfangstagen war das Hauptziel die Etablierung hochwertiger Produkte und die Schaffung einer stabilen, zuverlässigen Geschäftsgrundlage.
  • Phase 2: Prozessqualität & Talentakquise – Der nächste Schritt war die Optimierung interner Prozesse, die Verfeinerung des Produktangebots und die Gewinnung hochqualifizierter und gebildeter Mitarbeiter.
  • Phase 3: Schnelle Internationalisierung – iSQI baute daraufhin seine globale Präsenz aus und gründete Tochtergesellschaften in Amsterdam, London und Boston. Dies ermöglichte es der Organisation, Prüfungen in mehreren Sprachen anzubieten und vielfältige, internationale Talente zu gewinnen.
  • Phase 4: Wirtschaftliche Führung – Heute hat iSQI einen robusten finanziellen und wirtschaftlichen Erfolg erzielt und seine Position als führender globaler Akteur im Bereich Softwarequalität gefestigt.

Mehr als nur Technik: Soziale Verantwortung und globale Wirkung

Während das Geschäftswachstum entscheidend ist, wird der Erfolg von iSQI auch durch seinen ethischen Fußabdruck und seine sozialen Beiträge definiert. Goericke hebt mehrere einzigartige Initiativen hervor, die der Organisation großen Stolz bereitet haben.

„Durch gezielte Initiativen haben wir junge, begabte Menschen in Regionen wie Palästina, Kuba und Ruanda gefördert, ihnen die Integration in den globalen Markt erleichtert und sie mit einem Netzwerk von Software-Qualitätsingenieuren verbunden.“

Über die berufliche Zertifizierung hinaus hat iSQI stets die soziale Verantwortung von Unternehmen priorisiert. Von der Unterstützung lokaler Sport- und Kulturprogramme bis hin zu Beiträgen zu globalen Umweltinitiativen – wie der Initiative „Plant a Tree in Africa“ – bleibt das Unternehmen bestrebt, einen positiven realen Einfluss zu erzielen.

Das Erfolgsgeheimnis: Vielfalt und lebenslanges Lernen

Was macht iSQI nach zwanzig Jahren wirklich einzigartig? Goericke verweist direkt auf die lebendige, multinationale Belegschaft der Organisation. Die Zusammenarbeit mit Menschen aus verschiedenen Kulturen und Hintergründen sorgt für ein dynamisches Umfeld, in dem kein Tag dem anderen gleicht. Vielfalt und Inklusion sind bei iSQI keine bloßen Schlagworte; sie sind die Kernpfeiler des Unternehmenserfolgs.

Stephan Goerickes Ratschläge für angehende Fachleute im Bereich Softwarequalität

Für junge Fachleute, die in den Bereich des Software-Qualitätsingenieurwesens einsteigen möchten, betont Goericke, dass eine formale Ausbildung nur der Anfang ist. Um eine erfolgreiche, langfristige Karriere aufzubauen, empfiehlt er, sich auf zwei Kernbereiche zu konzentrieren:

  1. Verpflichtung zum lebenslangen Lernen: Ein Universitätsabschluss ist eine Grundlage, aber Sie müssen Ihre Fähigkeiten kontinuierlich aktualisieren und aufkommende Markttrends im Auge behalten.
  2. Aufbau eines starken Netzwerks: In der heutigen vernetzten Welt sind aktives Engagement in globalen Gemeinschaften, Wissensaustausch und der Nachweis von Fachwissen für das berufliche Wachstum unerlässlich.

Ein Blick in die Zukunft: Die nächsten 5 bis 10 Jahre

Die Zukunft für iSQI bleibt vielversprechend. Im kommenden Jahrzehnt strebt die Organisation danach, weiterhin erfolgreich zu sein, indem sie nah an ihren Kunden bleibt, starke kollaborative Netzwerke fördert und dieselben Prinzipien des lebenslangen Lernens und der Vielfalt verfolgt, die sie dorthin gebracht haben, wo sie heute stehen.

Erfüllung moderner Kundenanforderungen: Das A4Q Certified Service Designer Scheme

Da Unternehmen bestrebt sind, die Softwarequalität mit dem gesamten Benutzererlebnis in Einklang zu bringen, ist Service Design wichtiger denn je geworden. Service Design ist ein menschenzentrierter, iterativer Ansatz, der Design Thinking, Customer Experience (CX) Analyse und Business Service Design kombiniert.

Um Fachleuten bei der Validierung dieser gefragten Fähigkeiten zu helfen, bietet das Programm A4Q Certified Service Designer einen flexiblen, modularen Zertifizierungsweg. Jedes Modul hat einen eigenständigen Wert und ermöglicht es Fachleuten, sich auf bestimmte Fähigkeiten zu konzentrieren.

Um die vollständige Qualifikation A4Q Certified Service Designer zu erlangen, müssen die Kandidaten absolvieren:

  • Drei obligatorische Module
  • Ein Wahlmodul (zugeschnitten auf Ihren Karrierefokus)

Da Organisationen nahtlose digitale Erlebnisse zunehmend priorisieren, wird die Beherrschung dieser Methodologien – zusammen mit aufkommenden Praktiken wie der Discipline of Self-Service Integration – die nächste Generation von Softwarequalität und Service-Exzellenz definieren.


Von SQmag Redaktionsteam

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